Dirk Leun: „Um jedes Tor gefightet“ Buxtehude unterliegt Metzingen mit 31:33

nw/tk. Buxtehude. Der Buxtehuder SV kassierte im Auswärtsspiel gegen die TuS Metzingen eine bittere Niederlage. Nach einer leidenschaftlichen und kämpferischen Leistung musste sich der BSV mit 31:33 geschlagen geben. Dennoch holte sich das Team Selbstvertrauen für das Heimspiel am kommenden Freitag, 19.30 Uhr gegen Borussia Dortmund, das live bei Eurosport im Free-TV übertragen wird.

In der Anfangsphase verlief die Partie ausgeglichen. Zunächst zeichneten sich die Torfrauen Katharina Filter beim BSV und Nicole Roth im Tor von Metzingen mit einigen Paraden aus. Die Gastgeberinnen konnten anschließend mehrfach Marlene Zapf und Bo van Wetering auf den Außenpositionen freispielen, die ihr Team mit 7:4 in Führung brachten. Buxtehude verteidigte mit Leidenschaft und wehrte sich gegen den Rückstand. Mit 16:14 ging es für den BSV in die Pause.

Im zweiten Abschnitt erwischte Buxtehude den besseren Start. Mit Treffern von Mia Lakenmacher und Lone Fischer konnte der Vorsprung auf 18:14 ausgebaut werden. Doch die „TusSies“ stellten innerhalb kürzester Zeit den 17:18-Anschluss her. Lisa Antl erzielte zwar drei BSV-Treffer in Serie, dennoch ließ Metzingen sich nicht abschütteln und glich zum 21:21 aus. Es entwickelte sich eine spannende Partie. Metzingen legte vor, Buxtehude zog nach. Entsprechend stand es zehn Minuten vor dem Ende 28:27 für die Gastgeberinnen. Wegen einer Zeitstrafe gegen Annika Lott musste Buxtehude abermals in Unterzahl agieren. Buxtehude kämpfte in den Schlussminuten um das Unentschieden. Allerdings gelang dem Team auch in Überzahl nicht mehr die entscheidende Wende. Den letzten Treffer erzielte Metzingens Katarina Pandza zum 33:31-Endstand.

BSV-Trainer Dirk Leun: „Wir sind im Team gut aufgetreten und es ist uns gelungen, mit einer guten Leistung nach Hause zu fahren. Liv Süchting hat ein tolles Spiel gemacht und auch die Kreisläuferinnen haben eine gute Leistung gezeigt. Wir wussten, dass es ein sehr intensives Spiel wird. Am Ende haben dann die Kräfte gefehlt. Dadurch haben den ein oder anderen Fehler gemacht und in der Effizienz nachgelassen. Wir haben dann im Positionsangriff und mit offener Deckung volles Risiko gespielt und um jedes Tor gefightet. Wir sind mit Willen in die Zweikämpfe gegangen. Das ist eine gute Basis. Jetzt müssen wir noch ein bisschen präziser und besser im Timing werden.“

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