Schon am Samstag geht es weiter BSV besiegt Kurpfalz Bären Ketsch mit 31:22

nw/tk. Buxtehude. Der Buxtehuder SV ist mit einem fulminanten Sieg in die Osterwoche gestartet. Das Nachholspiel gegen die Kurpfalz Bären Ketsch gewann der BSV deutlich 31:22. Das Team hat jedoch kaum Zeit zur Freude, denn bereits am Samstag geht es weiter mit dem Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05. Der Anpfiff der Partie wurde kurzfristig wegen einer örtlichen Ausgangssperre auf 17 Uhr vorgezogen.

Von Beginn an dominierte der BSV das Spiel. Nach knapp elf Minuten erzielte Lisa Antl, die als BSV-Spielerin des Tages ausgezeichnet wurde, bereits das 6:0. Defensiv verteidigte Buxtehude kompakt, ließ den stark dezimierten Gästen kaum Freiräume. Im Angriff ließen sich die Gastgeberinnen nicht von der 3:2:1-Deckung der Bären aus dem Rhythmus bringen. Vor allem das Spiel über den Kreis und Rechtsaußen funktionierte nahe zu fehlerfrei. Kreisläuferin Antl (fünf Tore) und Meret Ossenkopp (vier Tore) erzielten zusammen neun der ersten elf BSV-Treffer.

Nach dem 11:4 (22.) ließ Buxtehude offensiv einige Chancen liegen und leistete sich Ungenauigkeiten in den Zuspielen. Darunter litt die Effektivität vor dem Tor der Gäste. Bären-Keeperin Leonie Moormann (sieben Paraden) konnte sich wie BSV-Torfrau Katharina Filter (elf Paraden) mehrfach auszeichnen. Die Sieben-Tore Führung des BSV blieb bis zum Pausenpfiff bestehen. Mit 15:8 ging es in die Kabine.

Caroline Müller-Korn erzielte das 19:10Foto: Dieter Langehochgeladen von Tom Kreib

Im zweiten Abschnitt fand Buxtehude zurück zur Effektivität aus der Anfangsphase der Partie. Caroline Müller-Korn erzielte das 19:10 (35.). Bei den Gästen, die lediglich acht Feldspielerinnen zur Verfügung hatten, machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Ballverluste im Angriff erlaubten den Gastgeberinnen ein schnelles Umschaltspiel. Ein Gegenstoß nach dem anderen rollte auf das Gäste-Tor zu. Gut zwölf Minuten vor dem Ende stand auf der Anzeigetafel beim 26:14 die deutlichste Führung des Abends.

Mit dem Gefühl des sicheren Sieges schaltete Buxtehude einen Gang zurück. Vor allem Lara Eckhardt nutzte die Lücken in der BSV-Abwehr. Mit neun Toren war sie beste Torschützin des Abends und Gäste-Spielerin des Tages. Der Sieg des BSV gegen das bereits als Absteiger feststehende Schlusslicht geriet natürlich nicht mehr in Gefahr.

Meret Ossenkopp traf zu Anfang der Partie oft das TorFoto: Dieter Langehochgeladen von Tom Kreib

Erfreulich war aus BSV-Sicht, dass mit Lysianne Schädlich, die bereits im Heimspiel gegen Blomberg ohne Einsatzminuten auf der Bank saß, in den letzten sechs Minuten Bundesliga-Luft schnuppern durfte, auch wenn ihr eine Parade verwehrt blieb. Den letzten Treffer in einer amüsanten Partie erzielte Teresa von Prittwitz. Buxtehude überholte dank des 31:22-Heimsieges den VfL Oldenburg und ist nun Neunter in der Tabelle.

BSV-Trainer Dirk Leun: „Ich bin froh, dass wir das Spiel klar und deutlich gewonnen haben. Wir haben über lange Zeit sehr gut und aggressiv verteidigt mit einer guten Torwart-Leistung. Wir haben uns im Laufe des Spiels in unserem Tempospiel wieder befreit. Da waren ein paar richtige gute Aktionen dabei. Das ist eine Baustelle im Moment, wo wir viel mutiger und konsequenter nach vorne spielen müssen. Da haben wir uns gesteigert und ich hoffe, dass wir das nach Mainz mitnehmen und gut umsetzen. Mit der 3:2:1-Deckung vom Gegner sind wir gerade zum Beginn des Spiels zurechtgekommen, haben unser Konzept durchgezogen. Mit der Besetzung ist es ein ordentlicher Sieg, auch wenn es einige leichte Fehler zu monieren gibt. Daran werden wir arbeiten.“

Lisa Antl, BSV-Spielerin des Tages: „Wir haben gut zurückgespielt, haben den Ball schnell gemacht. Wir haben konsequent gespielt und den Druck zum Tor gesucht. Wir haben eine super Abwehr gestellt und den Ball oft durch technische Fehler vom Gegner bekommen, die wir provoziert haben. Der Sieg ist sehr motivierend für uns.

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