Sportfreunde Buxtehude brauchen dringend Trainingsplätze Sportplätze besser nutzen

sla. Buxtehude. Über das Belegungsportal der Hansestadt Buxtehude können Sportvereine Trainingszeit für Buxtehuder Sportplätze beantragen. Doch seit mehreren Wochen wartet Manfred Schulz, Erster Vorsitzender des neuen Sportvereins „Sportfreunde Buxtehude“ (das WOCHENBLATT berichtete), auf die Überlassung von Sportplatz- und Hallenzeiten für seine Fußball-Jugend-Mannschaften.
Seiner Enttäuschung über das Verhalten der Stadtverwaltung machte der Vorsitzende jetzt in einer ausführlichen E-Mail an Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt Luft. Unter anderem moniert Schulz darin, dass Kapazitäten auf Sport- und Hallenplätzen nicht gewissenhaft ausgeschöpft werden und ortsansässige Sportvereine gegen den neuen Verein meutern.
„Wir benötigen dringend weitere Trainingszeiten für Sportplätze in der Konopkastraße, am Schulzentrum Nord und im Jahnstadion mit Flutlicht für den späteren Nachmittag und abends sowie Hallenzeiten für zwei Trainingseinheiten in der Woche“, fordert Schulz. „Viele Plätze sind angeblich von anderen Vereinen belegt, könnten aber aufgeteilt werden, so dass durchaus mehrere Mannschaften dort trainieren könnten“, sagt Schulz, der selbst aktiver Fußballer ist und langjähriger Trainer von Kinder- und Jugendmannschaften im BSV war.
Trotz der Hürden bei den Trainingsplätzen verzeichnet der neue Sportverein inzwischen 80 Mitglieder, unter anderem im Fußball, F-, E- und D-Mannschaften sowie eine Ü50-Herrenmannschaft. Im Aufbau sind aktuell eine C- und B-Jugendmannschaft, eine Herren-Liga, im Handball-Bereich Herren- und Damen-Mannschaften sowie Tischtennis- und Radsport-Abteilungen. Auch Sport für Personen mit Handicap, Integrationssport mit Flüchtlingen, Basketball, Badminton, Volleyball und Cricket sollen angeboten werden. Auf Nachfrage wird derzeit sogar ein Hundetreff aufgebaut.
• www.sportfreunde-buxtehude.de.

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