Torgarantin mit 1.000 Treffern Buxtehudes Lone Fischer ist „Spielerin des Jahres“

nw/tk. Buxtehude. Zum zweiten Mal ist Lone Fischer von den Fans und der Jury zur „Spielerin der Saison“ des Handball-Bundesligisten Buxtehuder SV gewählt worden. Bereits in der Saison 2015/16 hatte die Linksaußen die Auszeichnung erhalten. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Rückraumspielerin Annika Lott und die „Spielerin der Saison 2019“, Torfrau Lea Rühter.

Mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins

Fischer war in der abgebrochenen Saison mit 91 Treffern beste Torschützin des BSV. Zudem verdrängte sie während der Spielzeit Stefanie Melbeck von Platz eins der ewigen BSV-Torschützenliste. Folglich wählten sowohl die Fans als auch die Jury Fischer mit einem deutlichen Vorsprung auf Platz eins. Bei der Verleihung des Titels „Spielerin der Saison“, die der BSV gemeinsam mit der Sparkasse Harburg-Buxtehude vergibt, überreichte Matthias Weiß, Regionaldirektor der Sparkasse Harburg-Buxtehude, den Pokal an Lone Fischer. „Ich habe damit nicht gerechnet“ sagt die glückliche Siegerin. Lone Fischer: „Für mich ist es eine Bestätigung für meine Leistung in diesem und den vergangenen Jahren.“

Nach Rückkehr Angriff belebt

Platz zwei bei der diesjährigen Wahl belegt Annika Lott. Die Rückraumspielerin pausierte nach ihrer Schulter-Operation im September drei Monate lang. Nach ihrer Rückkehr belebte sie den Angriff und hatte einen großen Anteil an dem Aufwärtstrend nach dem Jahreswechsel. Obwohl sie lediglich zwölf der 17 Bundesliga-Spiele in dieser Saison absolvierte, war sie mit 59 Toren zweitbeste Torschützin hinter Fischer.
„Es freut mich, dass ich trotz der OP Zweite geworden bin“, sagt Lott. Ihrer Mitspielerin Fischer gratuliert sie zur Auszeichnung: „Lone hat konstant gespielt und ist immer besser geworden. Das 1.000. Bundesliga-Tor in dieser Saison war dann noch das i-Tüpfelchen.“

Sicherer Rückhalt

Dritte ist die „Spielerin der Saison“ des vergangenen Jahres, Lea Rühter. Wegen einer Meniskus-Operation in der Sommerpause verpasste die Torfrau die Saisonvorbereitung sowie die Spiele bis zur Europameisterschafts-Pause. Sie absolvierte daher nur sieben Partien in dieser Spielzeit. Nach Weihnachten kehrte sie zwischen die Pfosten zurück und knüpfte umgehend an die Leistung der vorherigen Saison an. Damit war sie ein sicherer Rückhalt während der erfolgreichen Saisonphase bis zum Saisonabbruch. „Ich bin sehr überrascht, dass ich trotz der wenigen Zeit, die ich gespielt habe, unter die ersten drei gekommen bin“, sagt Rühter.

Seit 2000 kürt der BSV gemeinsam mit der Sparkasse Harburg-Buxtehude die „Spielerin der Saison“. Mit ihrer zweiten Auszeichnung schließt Fischer zu Susanne Henze, Stefanie Melbeck und Randy Bülau auf, die ebenfalls zweimal während ihrer BSV-Zeit zur „Spielerin der Saison“ gekürt worden sind.

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