Erster Vertrag für Innovationspark in Buchholz TIP: Mayr & Wilhelm investiert sieben Millionen Euro

os. Buchholz. Jahrelang ging es um Planung, Vorbereitung und die Erschließungsarbeiten. Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht: Als erstes Unternehmen hat Mayr & Wilhelm den Vertrag für die Ansiedlung im neuen TIP Innovationspark Nordheide in Buchholz mit der Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg (WLH) unterschrieben. Auf einer Fläche von rund 1,2 Hektar plant das familiengeführte Unternehmen mit insgesamt 100 Mitarbeitern den Bau von repräsentativen Werkhallen mit Bürogebäude. Rund sieben Millionen Euro investiert die Firma, die derzeit in Hamburg-Harburg ansässig ist. Die Bauarbeiten für den Neubau sollen im kommenden Jahr beginnen, Anfang 2022 plant Mayr & Wilhelm den Einzug am neuen Standort.
Geschäftsführer Alexander Wilhelm wohnt in Buchholz und bekam die Entwicklung des TIP-Innovationsparks hautnah mit, in dem die WLH ein Konzept für angewandte Forschung und Technologietransfer sowie klassisches Gewerbe entwickelt. Als einer von weltweit nur wenigen Anbietern hat sich das 1892 gegründete Traditionsunternehmen auf die Fertigung und die Reparatur von sogenannten Rohrbündel-Wärmetauschern für Industrieunternehmen und Raffinerien spezialisiert. Mayr & Wilhelm stellt Großapparate mit bis zu 100 Tonnen Gewicht und 24 Metern Länge nach den individuellen Anforderungen der Kunden her.
„Unsere Stärke liegt in der Flexibilität und Qualität. Wir entwickeln und fertigen Wärmetauscher für den deutschen und europäischen Markt, die der Wettbewerb nicht bauen kann“, erklärt Alexander Wilhelm, der das Unternehmen seit 2003 in vierter Generation führt. Am aktuellen Standort stoße die Firma an ihre Kapazitätsgrenzen, ein Wachstum sei dort nicht mehr möglich. „Wir möchten unsere Fertigung produktiver gestalten. Mit dem Neubau im TIP Innovationspark Nordheide stellen wir unsere Werkstätte für die Zukunft auf“, sagt Wilhelm.
Mayr & Wilhelm sei ein sehr gutes Beispiel dafür, wie die WLH den Begriff Innovation verstehe, erklärt Geschäftsführer Jens Wrede. „Angefangen bei der hochspezialisierten Branche des Unternehmens über die hohe Quote an wissensbasierten Arbeits- und Ausbildungsplätzen bis hin zum Technologietransfer und der Kooperation mit umliegenden Hochschulen passt hier bereits vieles zusammen.“

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