Vorstoß von drei Bundesländern Tourismus in drei Phasen reaktivieren

(os). Um den bundesweit drei Millionen Mitarbeitern der Tourismuswirtschaft, Hotellerie und Gastronomie eine Perspektive zu geben, haben Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ein Drei-Phasen-Szenario entwickelt, mit dem die derzeitigen Beschränkungen schrittweise gelockert werden könnten. Das Konzept soll jetzt in die Wirtschaftsministerkonferenz eingebracht werden, einen detaillierten Zeitplan für die Umsetzung gibt es noch nicht.
Das Konzept, das von den Wirtschaftsministern Nicole Hoffmeister-Kraut (Baden-Württemberg, CDU), Dr. Bernd Althusmann (Niedersachsen, CDU) und Dr. Andreas Pinkwart (Nordrhein-Westfalen, FDP) vorgestellt wurde, sieht in einem ersten Schritt z. B. die Öffnung von Museen, Tierparks, Freizeitparks oder der Ausflugsschifffahrt vor. Im zweiten Schritt würden u. a. die kontrollierte Öffnung des Gastgewerbes (Restaurants, Cafés, Imbisse) mit deutlich reduziertem Volumen, Campingplätzen sowie Hotels, Pensionen und Jugendherbergen (jeweils mit Volumenbeschränkungen) folgen, im dritten Schritt dann Theater, Kinos, Veranstaltungshäuser, Schwimmbäder, Bus- und kleine Gruppenreisen sowie Übernachtungstourismus.
Man müsse auf ein maßvolles Tempo der Lockerungen achten und setze in allen Phasen die strikte Einhaltung von Hygiene- und Abstandsvorgaben voraus, betonten die Wirtschaftsminister. Man müsse eine kluge Balance halten zwischen dem Schutz der Gesundheit und einer jeweils neu zu bewertenden und begründenden Einschränkung der wirtschaftlichen Betätigung, sagte Andreas Pinkwart.
„Ich habe großes Vertrauen, dass sich Tourismusunternehmen und Gäste verantwortungsvoll verhalten“, erklärte Bernd Althusmann. In Niedersachsen könne man baldmöglich mit der ersten Lockerungsphase starten.

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