Zentrales Dokument für Bau- und Leistungsbeschreibung Prof. Hans-Jürgen Peter aus Buxtehude erklärt Bauherren, worauf sie achten sollten

Schon der Name „Bau- und Leistungsbeschreibung“ klingt für den Hausbau-Laien – und das sind die meisten angehenden Bauherren – wenig sexy. Dennoch ist sie das zentrale Dokument im „Werkvertrag“, der alles für den Hausbau regelt. Nur wer weiß, was enthalten sein sollte, kann auch die Angebote verschiedener Anbieter richtig vergleichen.
Prof. Hans-Jürgen Peter, freischaffender Architekt mit 40 Jahren Berufserfahrung und Professor an der Hochschule 21, macht seit 15 Jahren für den Massivhaushersteller Viebrockhaus Bauinteressenten fit. Als unabhängiger Experte erklärt er ihnen, worauf sie bei der „Bau- und Leistungsbeschreibung“ für den Hausbau achten sollten.
Je umfangreicher, desto besser
Je umfangreicher und detaillierter die Leistungsbeschreibung ist – bis hin zur Zahl der Steckdosen, umso besser. So weiß der Kunde genau, was er für sein Geld bekommt, und das Hausbauunternehmen, worauf der Kunde einen Anspruch hat. „Bei Viebrockhaus ist im Leistungsumfang vieles enthalten, was man bei anderen Herstellern dazukaufen muss“, so der Experte.
Dazu gehören u.a. Bodengutachten, Baurechtsprüfung, individuelle Nebenkosten, Versicherungspakete für die Bauphase, Garantie (zehn Jahre), Bodenplatte und Blower-Door-Test.
Kann man sich auf die angegebene Bauzeit verlassen? Bauinteressenten können im Internet, in Blogs, Social Media recherchieren und sollten sich Referenzkunden benennen lassen. „Oder einfach mal am Wochenende durch Neubaugebiete streifen und – orientiert an Bauschildern – Bauherren nach ihren konkreten Erfahrungen befragen“, empfiehlt Prof. Peter.
Beste energetische Qualität
Ein Haus wird nicht für zehn Jahre, sondern eher für die nächsten 40 bis 50 Jahre gebaut. Die Betriebskosten für ein schlecht gedämmtes Haus werden schnell zu einem „Fass ohne Boden“. „Die Gebäudehülle sollte heute den Standard eines KfW-Effizienzhauses 40 erfüllen, die Anlagentechnik aus Heizung, Lüftung, Eigenstromerzeugung (z.B. Photovoltaikanlage) und Stromspeicherung (Hausbatterie) am besten KfW 40 Plus“, empfiehlt Prof. Peter. „Ein Anbieter, der sagt, er baue ‚gemäß den Anforderungen der EnEV‘ (Energieeinsparverordnung) sagt im Klartext: ‚Wir schaffen gerade einmal die Mindestanforderungen.‘ Aber das reicht heute nicht.“
Verbrauchsprognose sagt mehr als Energieausweis
Zwar wird für jedes neugebaute Haus ein Energieausweis (EnEV-Nachweis) erstellt. Besser und aussagekräftiger ist jedoch eine Verbrauchsprognose. So können die Bauherren sehen, welche Energieverbräuche sie bei einem normalen Verbraucherverhalten erwarten können.
Und wenn sie sich für die richtige Gebäudehülle (KfW 40) und Anlagentechnik (am besten KfW 40 Plus) entschieden haben, sind niedrige Energiekosten auf Jahrzehnte vorprogrammiert.
Fragen rund um den Hausbau beantwortet das Viebrockhaus-Team unter Tel. 0800 8991000 (gebührenfrei) oder per E-mail: info@viebrockhaus.de. Weitere Infos auch unter www.viebrockhaus.de

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