Mord bleibt über Monate unentdeckt

tk/ig. Großenwörden. “Wenn man vor dem Grundstück steht, bekommt man eine Gänsehaut”, sagt eine WOCHENBLATT-Leserin. Das am Dorfrand von Großenwörden an der Seestraße gelegene Haus ist von Sträuchern und Bäumen dicht umwuchert. Es wirkt ungepflegt. Hier soll ein 54-Jähriger seine Ehefrau (65) umgebracht und die Leiche im Gewächshaus  vergraben haben. Der Tatverdächtige war am Donnerstagmorgen bei der Polizei in Stade erscheinen und hatte das Tötungsdelikt gestanden. Seine Frau habe er bereits im Januar getötet, erklärte er der Polizei. Er habe sie erwürgt. Wenig später war es am Donnerstag traurige Gewissheit: Die sterblichen Überreste der 65-Jährigen wurden in einem von zwei Gewächshäusern auf dem Grundstück am Ortsrand gefunden. Dass diese Tat so lange unentdeckt geblieben ist, wundert manche Menschen aus Großenwörden nicht. Das Paar soll sehr zurückgezogen gelebt und kaum soziale Kontakte gehabt haben. “Die beiden hat man kaum gesehen”, erinnert sich eine Frau. Irgendwann habe man die Frau dann überhaupt nicht mehr gesehen. Dabei hätte sich aber niemand etwas gedacht. Nach unbestätigten Angaben soll der 54-Jährige arbeitslos gewesen sein und psychische Probleme haben.Wie es zu der Tat kam, was Gründe für das Tötungsdelikt sind, ist noch völlig offen. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Ein Obduktionsergebnis liege noch nicht vor, erklärt Dr. Burkhard Vonnahme, Sprecher der Staatsanwaltschaft Stade. Er geht davon aus, dass bis Ende der Woche der Bericht aus der Rechtsmedizin vorliegt. Auch zum möglichen Tatmotiv habe der Mann noch keine Angaben gemacht.

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