Neues Freibad für Winsen?: 2,8 Millionen Euro Baukosten

Geplantes Naturbad im Eckermannpark stößt bei der Politik auf Gegenliebethl. Winsen. Ob die Stadt das stemmen kann? Rund 2,8 Millionen Euro sollen allein die Baukosten für das geplante Naturbad im Eckermannpark betragen. Hinzu kommen die jährlichen Unterhaltungskosten in Höhe von etwa 235.000 Euro. Und auch trotz der Tatsache, dass Schwimmbäder für jede Kommune oder jeden Betreiber ein Zuschussgeschäft sind, ist die Politik der Planung, die jetzt im zuständigen Fachausschuss präsentiert wurde (das WOCHENBLATT berichtete), nicht abgeneigt.Das Bad soll nach Vorstellung der Planer, den Ingenieurbüro Polyplan aus Bremen, eine Wasserfläche von rund 3.500 Quadratmetern inklusive einer 25-Meter-Schwimmbahn haben. Die Tiefe soll bis zu drei Meter betragen, die Wassertemperatur bei 24 Grad liegen. Drumherum soll ein gut 1.500 Quadratmeter großer Sandstrand für ein besonderes Flair sorgen. Außerdem in Planung: ein Bouleplatz, eine Riesenrutsche, eine Kletterwand, ein Sprungfelsen sowie viel Liegefläche. Zudem könne das Bad im Winter als Schlittschuhbahn genutzt werden, hieß es.Die Erschließung mit der Zufahrt zu den Parkplätzen soll über die Hansestraße erfolgen. Auch für Wohnmobile sollen Stellplätze geschaffen werden, genauso wie eine Haltestelle für den öffentlichen Nahverkehr.Für die Berechnung der Betriebskosten haben die Planer eine Besucherzahl von 912 Gästen pro Tag zugrunde gelegt.Bürgermeister André Wiese (CDU) hält die Planung für gut und finanzierbar. “Das Bad ist eine notwendige Ankernutzung für den Eckermannpark, an der sich alles weitere ausrichten kann”, sagte er.Die Politiker sprachen sich einstimmig dafür aus, in der nächsten Sitzung des Ausschusses am Dienstag, 12. November, einen Pro- oder Contra-Beschluss über die Bereitstellung weiterer Planungsmittel zu fassen.

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