Nordheidehalle wird zum Tanztempel – Buchholz

TANZSPORT: Fünf Formationsteams von Blau-Weiss Buchholz im Angriffsmodus(cc). Es wird wieder getanzt in der Buchholzer Nordheidehalle. Am kommenden Wochenende (29. Februar und 1. März) verwandelt sich sich die Halle am Holzweg 4 wieder in einen Tanztempel: Das Helferteam rund um Organisationsleiter Björn Poll vom gastgebenden Blau-Weiss Buchholz organisiert gleich vier Tanzturniere – darunter auch das der 1. Bundesliga mit den besten Lateinformationen aus ganz Deutschland. Tänzerinnen und Tänzer werden von der Landesliga bis zur 1. Bundesliga mit ihren Trainern, Betreuern und Fans nach Buchholz anreisen, und um die besten Platzierungen tanzen. Erstmals findet am Sonntag, 1. März, ein Standard-Turnier der 2. Bundesliga Nord in Buchholz statt.Der Zeitplan im Überblick: Samstag, 29. Februar: Landesliga Nord Latein (Beginn 15 Uhr), 1. Bundesliga Latein (19 Uhr), sowie am Sonntag, 1. März: 2. Bundesliga Nord Latein und Standard (12 Uhr).Nach einem durchwachsenen Start in der ersten Bundesliga will sich vor allem das A-Team von Blau-Weiss Buchholz vor den heimischen Fans steigern und die neue Choreographie „A Million Voices“ glanzvoll aufs Parkett bringen. Trainerin Franziska Becker ist voller Zuversicht: „Beim Heimturnier ist es eine besondere Herausforderung, Leistung auf hohem Niveau abzuliefern. Der Kampfgeist ist voll da – alle sind gewillt, sich zu steigern.“Den besten Durchgang zu „A Million Voices“ lieferte das Buchholzer A-Team in einem hochemotionalen und kraftvollen Finaldurchgang bei den Deutschen Meisterschaften (DM) Ende 2019 in Hamburg ab. Da belegte Blau-Weiss Buchholz mit 29,75 Punkten Platz drei vor der TSG Bremerhaven (29,70). Den DM-Titel holte der Grün-Gold Club Bremen A (32,73 Punkte) vor dem 1.TSZ Velbert mit 32,53 Punkten.Vor zehn Tagen wurde das Buchholzer A-Team beim dritten Saisonturnier der 1. Bundesliga in Bremen „nur“ Vierter, weil das Team das Level in den Höchstschwierigkeiten nicht halten konnte (das WOCHENBLATT berichtete). „Beim Heimturnier geben wir richtig Gas“, verspricht Franziska Becker: „Dabei hoffen wir auf eine tolle Unterstützung unserer Fans.“Ebenso in Bremen war das B-Team von Blau-Weiss Buchholz bei seinem zweiten Saisonturnier der 2. Bundesliga am Start und wurde mit mit „Rhythm – lives in you“ Dritter. Überraschen konnte auch schon das C-Team von Blau-Weiss, das als Neuling in der 2. Bundesliga tanzt, und mit ihrer Choreographie „The Team“ schon im kleinen Finale zwei Einser- Wertungen bejubeln konnte. Auch die Nachwuchsteams von Blau-Weiss Buchholz, die in der Saison als „Ed“- und „Olly“-Teams in der Landesliga antreten, werden beim Heimturnier am Start sein.“Unser Kampfgeist ist voll da“(cc). Im Gespräch mit dem WOCHENBLATT erklärt Franziska Becker, Chef-Trainerin der Tanzsportabteilung von Blau-Weiss Buchholz, wie ihre Arbeit im Verein aussieht, welche Ziele sie mit den Blau-Weiss-Formationen hat, und auf was sich die Tanzsportfans beim Heimturnier am kommenden Wochenende in der Nordheidehalle freuen können.WOCHENBLATT: Wie sieht Ihre Arbeit als Cheftrainerin in der Tanzsportabteilung von Blau-Weiss aus?Franziska Becker: Ich trainiere jeden Tag unterschiedliche Gruppen, hauptsächlich natürlich die A-Formation sowie die Einzelpaare aber auch die Anfänger werden von mir bei den ersten Tanzschritten betreut. Dazu kommt ein Haufen Planung und Organisation im Hintergrund, was noch einmal genauso viel Zeit in Anspruch nimmt wie das Training selbst, sodass ich wirklich komplett eingespannt bin.WOCHENBLATT: Die Auftaktturniere für das A-Team in der 1. Bundesliga liefen nicht so, wie Sie sich es gewünscht haben. Wie groß ist der Kampfgeist in der Mannschaft vor allem beim Heimturnier eine gute Leistung abzurufen?Franziska Becker: Im Spitzensport ist es immer eine Herausforderung auf ganz hohem Niveau „abzuliefern“ – das ist uns in den letzten Turnieren nicht gelungen. Der Kampfgeist ist aber voll da und alle sind gewillt ihre Leistung permanent zu steigern, das zeichnet uns auch aus, wir versuchen aus jedem Wettkampf unsere Schlüsse zu ziehen und daraus was fürs nächste Mal mitzunehmen.WOCHENBLATT: Was zeichnen eine gute Tänzerin, einen guten Tänzer aus?Franziska Becker: Das ist eine sehr komplexe Angelegenheit. Zuerst einmal braucht es eine große Begeisterung und Freude für das Tanzen, dann kommen technische Fertigkeiten dazu. Um richtig gut zu werden braucht es dann Ehrgeiz, Ausdauer, mentale Stärke eine gute Trainingsstruktur sowie natürlich uns Trainer, die Talente fördern und fordern, um sie weiterzuentwickeln. Über das Training entwickelt und formt sich auch die Persönlichkeit permanent weiter, da sind die Übergänge auch in den beruflichen Werdegang fließend.WOCHENBLATT: Welche Ziele verfolgen Sie mit der Tanzsportabteilung von Blau-Weiss?Franziska Becker: Wir wollen weiterhin den Tanzsport als feste Größe im Sportleben rund um Hamburg etablieren und ausbauen sowohl im Formations- als auch Einzelbereich. Ein großes Ziel ist es natürlich mit unserem A-Team langfristig auch international auf der Weltmeisterschaft zu tanzen und somit Blau-Weiss Buchholz auch international bekannt zu machen.WOCHENBLATT: Worauf dürfen sich die Tanzsportfans beim bevorstehenden Heimturnier freuen?Franziska Becker: Wie in jedem Jahr wird es wieder eines der herausragenden Sportevents in Buchholz. Eine volle Nordheidehalle mit grandioser Stimmung, Emotionen und natürlich vor allem hochklassigem Tanzen! Insgesamt vier Turniere können die Tanzsportfans am Samstag und Sonntag erleben, bei denen insgesamt fünf Buchholzer Teams antreten werden.WOCHENBLATT: Frau Becker, wir danken für das Gespräch.

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