So wird es in der Corona-Krise nicht langweilig: #wir bleiben zuhause: Zu viel Zeit für sich?

(sb). Kein Sportkursus, keine Freunde in der Kneipe treffen, nicht shoppen gehen – da fällt vielen zuhause die Decke auf den Kopf. Insbesondere Familien mit Kindern stehen jetzt vor der besonderen Herausforderung: Was können wir tun, wenn Spielplätze, Schwimmbad und Co. tabu sind? Hier einige Tipps aus der WOCHENBLATT-Redaktion: Spielen – geht auch allein: Holen Sie das klassische Brettspiel aus dem Schrank – von Monopoly bis Malefiz. Zudem bieten Computer, Tablet und Smartphone jede Menge Spielemöglichkeiten an. Wer einen Gegner braucht, findet auch den online im virtuellen Raum. Und typische Familienspiele wie Verstecken funktionieren übrigens auch drinnen. Wer es gruselig mag, macht dabei das Licht aus! Aufräumen und renovieren: Schrank aufräumen, ausmisten, den Frühjahrsputz erledigen, die Zimmerdecke streichen – solche Tätigkeiten werden gern verschoben. Jetzt ist endlich Zeit, diese Projekte in aller Ruhe anzugehen. Ruhig mal etwas Kompliziertes kochen: Wer sagt, dass man in Zeiten von Corona nur Dosenravioli essen sollte? Jetzt ist genug Zeit, mal etwas Kompliziertes auszuprobieren. Rezepte und Anregungen dazu gibt es zuhauf im Internet. Auch das gute alte Kochbuch bietet da reichlich Möglichkeiten – vom exotischen Gericht bis zur handgemachten veganen Praline.Neues lernen: Auch wenn Reisen im Moment nicht möglich ist – jetzt ist eine gute Gelegenheit, sich für den nächsten Urlaub Grundkenntnisse einer fremden Sprache anzueignen. Wer schon immer besser Gitarre spielen wollte – einfach das Instrument vom Kleiderschrank holen, abstauben und Griffe üben. Endlich das ach so komplizierte Bildbearbeitungsprogramm am Computer beherrschen – jetzt ist genug Zeit zum Üben da. Etwas anders machen als sonst: Mit ein wenig Kreativität gibt es zu alltäglichen Dingen spannende Alternativen. Statt mit den Kindern ins Familienrestaurant zu gehen, kann man selber kochen oder backen und dann ein Picknick auf dem Wohnzimmerteppich machen. Oder eine warme Mahlzeit mit den Fingern essen. Oh là là: Tipps zum Zeitvertreib aus der ErotikbrancheNeben zahlreichen Katastrophenmeldungen erreicht die Redaktion auch in Corona-Zeiten die eine oder andere Mitteilung zum Schmunzeln. So wird in sozialen Netzwerken und auf Onlineplattformen gemunkelt, dass es auf Entbindungsstationen in neun Monaten wohl sehr viel zu tun geben wird. Babyboom dank Zurückgezogenheit in den eigenen vier Wänden? Gut möglich: Statt schnellem und unbefriedigendem Sex vor dem Frühdienst oder der klassischen Ausrede „Schatz, ich bin einfach zu müde“ haben Paare jetzt jede Menge Zeit für sich. Wer sich da im Vorwege nicht mit genug Kondomen bevorratet hat (Hamsterkauf lässt grüßen), muss in einem Dreivierteljahr mit kleinen Füßchen im Haushalt rechnen …Apropos Hamsterkäufe – Bereits am 11. März erreichte die WOCHENBLATT-Redaktion eine Pressemitteilung mit folgender Überschrift: „Corona lässt Pornokäufe explodieren – Bestellungen aus NRW und Italien verdreifachen sich.“ Bei den Erotikanbietern seien derzeit sowohl Video-Downloads als auch DVDs besonders stark nachgefragt. Laut einem Onlinehändler mit dem zweideutigen Namen „Erotik.com“ seien diese Zahlen absolut untypisch für die aktuelle Jahreszeit. Zum Teil hätte es DVD-Bestellungen über mehrere Tausend Euro gegeben, die höchste einzelne Bestellung betrug 6.700 Euro. Der Erotikfilmanbieter „Reality Lovers“ verweist in seiner Pressemitteilung auf die positiven Auswirkungen der Selbstbefriedigung. Masturbieren stärke das Immunsystem und ein guter Erotikfilm – bevorzugt aus dem Sortiment des Unternehmens, das besondere Erlebnisse dank einer Virtuality-Brille verspricht – könne den Hormonkick sogar noch steigern. „Lustvoller lässt sich in aktuellen Zeiten nicht vorsorgen“, so das Fazit des Unternehmens. Beide Anbieter betonen übrigens, dass ihre Ware virenfrei sei. Schön, dass die Toilettenpapierindustrie nicht die einzige Branche ist, die derzeit boomt.

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